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Stadtbesichtigung Hurghada, Einkauf,
Fischessen An der Tagesordnung sind seit Jahren Baumaschinen, die immer neue Hotelkomplexe erstellen. Der Ort entwickelte sich vom unbekannten Fischerdorf zu dem am besten ausgebauten ägyptischen Badeort an dieser Küste. der sich fast endlos (40 km) an der Küste entlang hinzieht. Von Hurghada aus gibt es regen Autobus-, Taxi- und Sammeltaxiverkehr ins Niltal. Hauptproblem ist die Trinkwasserversorgung, das dadurch gelöst wird, indem Nilwasser durch Pipelines geleitet wird und eine Meerwasserentsalzungsanlage das Wasser trinkbar macht. Abwässer werden nicht ins Meer geleitet sondern so aufbereitet, dass sie als Nutzwasser (z.B. für Bewässerung) wieder verwendbar sind. Hurghada ist sehr bekannt als Taucherparadies. Ein noch größeres Problem als die Trinkwasserversorgung ist jedoch die Zerstörung der Korallenriffe, die hauptsächlich durch das Ankern von Schiffen und den regen Bootsverkehr eingesetzt hat. Trotzdem kann man immer noch mittels eingesetzter U-Boote die Flora und Fauna unter Wasser betrachten. Das Ergebnis einer solchen Besichtigung ist jedoch enttäuschend. Von Norden her kommt man in den Stadtteil Dahar, auch Downtouwn genannt. Es ist das eigentliche Zentrum mit wichtigen öffentlichen Einrichtungen, dem Souk, vielen Restaurants und Hotels. Südlich von Dahar schließt sich an den Hügel Afish eine Hafenbucht an, die Sigala (Saqala oder Segala) genannt wird. Die alte Fischersiedlung befindet sich hier. In dieser Gegend geht es noch recht ägyptisch zu. In Richtung Süden gibt es eine Shoppingmeile mit vielen Souvenirgeschäften. Ein Ausflug in die Altstadt zeigte uns den Alltag im früheren Fischerdorf. Wir haben uns sehr nett mit einer Bewohnerin unterhalten, die uns ihre Hühner und Ziegen zeigte und die Wohnräume der Familie. Ein paar Häuser weiter entdeckten wir eine Reparaturwerkstatt für Fahrräder. Ein Gespräch mit den Sardinenfischern klärte uns über deren Sardinenfang und die weitere Verarbeitung der Fische auf. Wir fuhren weiter und besichtigten eine Moschee und die Koptische Kirche in Hurghada. Mit Schiff nach Sharm el Scheik Fahrt Sinai zum Kloster St. Katharina, Beduinen Die wüstenhafte Halbinsel liegt am Grabenbruch des Roten Meeres. Sie ist das Tor Afrikas nach Asien und die Brücke zwischen Mittelmeer und Rotem Meer. Der Sinai ist in großen Teilen eine gebirgige, trockene und unwirtliche Gegend, beherrscht von riesigen Gebirgszügen in einer fast vegetationslosen Gegend. Der Boden ist nicht zur Landwirtschaft geeignet. Jährlich fällt ein- bis zweimal Regen. Große Hitze bei Tag und große Kälte bei Nacht verstärken den Eindruck der Öde. Der südliche Teil des Sinai besteht aus einer Landschaft mit Granitbergen, noch unberührt von der Zivilisation. Er wird bewohnt von wenigen Beduinen und den Mönchen des St. Katharina-Klosters. Hin und wieder wächst ein Bäumchen in der kargen Gegend; es handelt sich überwiegend um Akazien. Hin und wieder kann man kurzwüchsige, wohlriechende Bodensträucher entdecken. Das Abholzen der Bäumchen durch die Beduinen (für Brennholz) ist mit hohen Strafen verbunden. Die Bodensträucher werden verwendet zum Aufbrühen von Tee, der sehr gut schmeckt, wie wir uns überzeugen konnten. Die Beduinen leben von der Dattel- und Gemüsezucht und der Weidewirtschaft in den unfruchtbaren Vorgebirgen, einige auch vom Tourismus. An Bodenschätzen sind Öl und Mineralien vorhanden. Das Katharinen-Kloster befindet sich in einem engen Tal inmitten der faszinierenden Gebirgslandschaft des südlichen Sinai-Teils, am Fuß des 2285 m hohen Mosesberges. Dieses Kloster ist ein orthodoxes monastisches Zentrum, das ohne Unterbrechung seit dem 6. Jahrhundert besteht. In seiner langen Geschichte ist es nie erobert, zerstört oder geplündert worden. Nach der Überlieferung befindet sich hier die Stelle des brennenden Dornbusches, der in der Bibel erwähnt ist. Seinen Namen erhielt das Kloster von der alexandrinischen Märtyerin Katharina. Auf der Rückfahrt machten wir Halt bei einer Beduinenfamilie, die uns mit Brotfladen und aufgebrühtem Tee versorgte. Wie klein doch die Welt ist, zeigte sich auch hier: Wir haben eine Familie getroffen, die etwa 10 km von uns entfernt wohnt. Die Rückfahrt erfolgte über den Wadi Nasib Pass, an den Golf von Aqaba. Hier befinden sich sehr schöne, noch nahezu unberührte Korallenriffe. Wir machten kurzen Halt in Dahab und fuhren dann weiter nach Sharm el Sheik. Hier bestiegen wir wieder unser Schüttelschiff, das uns, oh Wunder, wieder nach Hurghada zurückbrachte, ohne dass es vom starken Wellengang zerbrochen ist.
Rückflug
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